Dienstag, 12. Dezember 2017

Berlin - Reisebericht

 Ich war... in Berlin!

Spontan und für einen knackig kurzen Zeitraum von knapp zwei Tagen. Erlebt habe ich aber trotzdem ein bisschen was, wovon ich hier berichten möchte.

Zunächst ein Mal der Hauptbahnhof - riesig. So viele Ebenen und Treppen und Gleise. Da brauchte ich erst mal einen Moment, um mich zurechtzufinden.

Durch den Kranz kann man sogar die Kuppel des Reichstags sehen



Gerne wollte ich eines der zehlreichen Museen besuchen und entschied mich für die "Neue Galerie". Erst als ich vermeintlich ankam, bemerkte ich meinen Fehler: Ich stand vor einem kleinen Antiquitätenladen, der den Namen "Neue Galerie" trug. Ob dieser Name für ein derartiges Geschäft angebracht ist? Darüber lässt sich vielleicht streiten, aber so oder so war es wohl nicht meine beste Idee gewesen, den Namen einfach über Google Maps zu suchen und der App blind zu vertrauen. Somit musste ich wieder zurück zum Hauptbahnhof. Dank Google stellte ich dann auch fest, dass das eigentliche Museum seit geraumer Zeit geschlossen ist.

Huch - das ist zu klein für ein Museum!
Dann eben das "Neue Museum". Die Namensgebung scheint in Berlin nicht so kreativ zu sein.
Sogar die Nofretete Plastik ist dort ausgestellt - das Fotografieren dieser ist aber strengstens verboten und ich wurde schon argwöhnisch beobachtet, als ich mein Handy herausholte, um auf die Uhr zu sehen.
In den anderen Räumen ist das Fotografieren aber zum Glück gestattet. Dennoch sollte man das Museum natürlich nicht nur durch den Sucher der Kamera betrachten.
Leider war es in dem Museum recht dunkel, daher konnte ich nur mit längeren Verschlusszeiten und hohen Iso Werten Fotos erreichen, die ausreichend belichtet sind. Ohne Stativ musste allerdings die Schärfe unter den ungünstigen Bedingungen leiden.

Die ausgestellten Särge sind einfach gigantisch

Höhlenartige Lichtgebung



"Inhalt" einer riesigen Vitrine
Nach dem Museumsbesuch traf ich dann eine Freundin. Wir entschieden uns für einen Döner am Alexanderplatz, so typisch Berlin, wie ich finde. Und das war wirklich einer der besten Döner meines Lebens!
Fleißig beobachtet wurden wir von einer Unmenge an forschen Vögeln, welche kaum Scheu vor Menschen hatten und uns dementsprechend nahe kamen.


Anschließend waren wir noch in einigen Läden, die es wohl nur in Berlin gibt, kleine, individuelle Kleiderläden, viele davon beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit. Außerdem besuchten wir auch der "unverpackt" Laden, Fotografieren ist dort aber verständlicherweise auch nicht gern gesehen. Trotzdem bin ich von dem Konzept begeistert, bei dem es darum geht, Verpackungsmüll zu reduzieren.
Natürlich gibt es noch so viel mehr zu sehen und ich könnte noch sehr oft nach Berlin fahren, um mich in weiteren Museen und interessanten Geschäften umzuschauen!



Kommentare:

  1. Ich kann immer noch nicht ganz glauben, dass du einfach mal so spontan nach Berlin fahren konntest.

    Aber das mit der neuen Galerie, ich weiß nicht, ob sowas zum Lachen oder zum Weinen ist. Als Namen für einen Laden finde ich das aber nicht gut und Google kann sich auch schämen gehen!

    Die Vögel in Städten finde ich auch oft faszinierend. Und solche unverpackt Läden hätte ich so gern in der Nähe!!

    Liebe Grüße

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    1. Ich auch nicht! :D Schon verrückt.
      Ja, das stimmt wohl :D
      Das glaub ich, ich bin ganz froh, dass es einen in Kassel gibt =)

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  2. Tja, als ich das erste Mal den neuen Hauptbahnhof sah, musste ich auch schlucken, um mich zurecht zu finden. Mittlerweile gehts..... aber er ist schon riesig ;-)
    Liebe Grüße und einen schönen 3. Advent!

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    1. Ja, riesig. Und gigantisch. Und verwirrend. :D
      Ich glaube, wenn ich jetzt noch mal hin komme, werd ich auch viel schneller wieder wissen, was wo ist!

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Ich freue mich sehr über jeden Kommentar und auch hilfreiche Kritik!